Final 2026
LZ-Cup Jubiläumswettkampf mit Rekordgabentempel und Mehrbeteiligung
Der Breitensportanlass feierte sein 30. LZ-Cup Final in der Regionalen Schiessanlage (RSA) Buchs AG mit 363 Finallisten in vier Gewehr- und zwei Pistolenkategorien. Normal dürfen 324 Finalisten teilnehmen, für den Jubiläumsfinal durften 39 mehr teilnehmen.
Gestartet wurde der Jubiläumstag bei schönstem Wetter mit einem Frühschoppenkonzert der Formation «Rütli eifach». Ein gelungener und würdiger Auftakt für diesen besonders langen Tag sagte der LZ-Cup Projektleiter der Gönnervereinigung Urban Hüppi (Lungern).
Unter den zahlreichen Gästen konnte er Vertreter verschiedener Schützenorganisationen sowie Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft begrüssen. Ebenfalls freute es ihn, dass viele Mitglieder des 100er-Clubs der Einladung gefolgt sind.
Ein besonderer Gruss galt den Werbepartnern und Unterstützern, die den LZ-Cup über die dreissig Jahre begleiten und den Jubiläumsfinal erneut unterstützten.
Auch Musik gehört zum Jubiläum. Die Musikerin Dayana begleitete den Anlass durch den langen Tag inkl. der Rangverkündigung um 17.00 Uhr und der Verlosung des SUBARU Autos.
| Dem Hauptsponsor SUBARU Schweiz AG wurde ein besonderer Dank ausgesprochen, weil die Firma den LZ-Cup seit 30 Jahren begleitet und jedes Jahr mit dem SUBARU Auto sehr grosszügig unterstützt. Diese langjährige Partnerschaft ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit und wird dementsprechend von der Schützenfamilie «Breitensport» hoch geschätzt. |
Schon am frühen Morgen ab 07.45 Uhr begannen bei leichtem Morgennebel die ersten Finaldurchgänge. In diesen mussten bereits gute Resultate erzielt werden, um am Nachmittag in den 2. Finaldurchgängen in den 6 Kategorien (4 Gewehr / 2 Pistole) als Finalist dabei zu sein. Die 1. Ablösung der 300 m Gewehrschützen bekam wegen des leichten Morgennebels fünf Minuten mehr Schiesszeit. Die Jubiläumsfinals am Nachmittag mit je 15 Finalschüssen mit 45 Sekunden Zeit in allen Kategorien verliefen pro Schuss zum grossen Teil sehr spannend.
Mit der P50 Freipistole glückte Philipp Wild (Lausen) ein Start – Ziel Finalsieg. Der Baselbieter gewann klar mit 1388 gegen 1362 vor seinem Vereinskollegen und viermaligen Sieger Florian Plattner. Den 3. Rang eroberte sich der Zürcher Andy Vera Martin (Oberwil-Lieli) mit 1348.
Die P50 Pistole B (OP/Sport-P) starteten alle recht verhalten und kein Schütze konnte dominieren. Für die erzielte Punktzahl von 1308 musste um den 1. und 2. Rang ein Stechschuss geschossen werden. Diesen gewann mit 83 zu 77 Reto Heeb (Rüthi im Rheintal) vor Andy Vera Martin (Oberwil-Lieli). Auf dem 3. Rang klassierte sich mit 1299 der St. Galler Hansruedi Götti (Marbach).
Mit dem Gewehr 50 m zeigte der Aargauer Heinz von Arx (Neuendorf) der Konkurrenz, dass auch ein nicht internationaler mit dem Kleinkalibergewehr trifft. Von Start bis Ziel schoss er konstant gute Werte, zeigte keine Schwäche, totalisierte 1416 und konnte die Aargauerin ex-Internationale Bettina Bereuter (Buttwil) knapp mit 1415 am Schluss noch abfangen. Hauchdünn, auch nur mit einem Punkt Rückstand musste sich der Jurassier Daniel Grun (Soyhières) mit Rang 3 zufriedengeben.
Der Final um den Sieg G300 Feld D (Stgw 57-03) war hart umkämpft. Die Bündner mit Noah Miguel Sgier (Domat Ems) als Gewinner mit 1354 und der Zweitplatzierte Max Davatz (Valzeina) mit 1352 trennten lediglich 2 P. Der im 3. Rang klassierte Schwyzer Andreas Nideröst musste sogar mit 1 P. Rückstand auf Rang 2 und 1351 mit dem 3. Rang Vorlieb nehmen.
Im Feld E (Stgw 90) startete der Aargauer Hans Schumacher mit einem 100er, wobei sich die drei ersten Ränge ein sehr enges Duell lieferten. Am Schluss gewann Hans Schumacher (Brugg) mit 1357 vor den Punktgleichen, dem Freiburger Dylan Schmutz (Gurmels) und dem Zürcher Allrounder Christof Carigiet (Embrach) mit je 1354. Die Stechschüsse 85, 91 von Carigiet entschieden für Rang 2 und der Freiburger klassierte sich mit den Stechschüssen 85,85 im 3. Rang.
Den Abschluss des 30. LZ-Cup Finals machte die Königsdisziplin Kategorie Sport Feld A (Standard- und Freigewehr). Der St. Galler Michael Schweizer (Brunnadern) brachte das Kunststück fertig in den letzten beiden Finalschüssen mit 98 und 100 buchstäblich den Sieg noch an sich zu reissen. Er verdrängte damit den Bündner Giusep Plazi Cadruvi (Laax) mit 8 P. Rückstand und 1416 auf Rang 2. Mit 1411 konnte der Zürcher Sven Siegenthaler (Affeltrangen) den 3. Rang für sich beanspruchen.
Die Nationalkaderaufgabe
Die Mitglieder des Nationalkaders haben die Aufgabe in der Organisation als Helferinnen und Helfer mitzuwirken, damit der Kontakt der wichtigen Breitensportbasis im Schiesswesen aufrechterhalten wird. Ohne die Mitwirkung des Nati-Kaders wäre der Final nicht durchführbar!
Mehrbeteiligung
Urban Hüppi seit 2017 für den LZ-Cup im Vorstand der GöV verantwortlich, stellte bei der Begrüssung beim Absenden fest: «Bis 31. August 2026 wurden beim LZ-Cup Sekretariat 12’471 Standblätter abgerechnet. Das sind 1’741 mehr als im Vorjahr 2025. Eine erfreuliche Entwicklung im Jubiläumsjahr.
LZ-Cup im Vereins-Jahresprogramm
Im Gespräch mit Finalnehmenden zeigte sich, was die Faszination dieses Breitsportanlasses ausmacht und warum der Anlass an der Basis auch «SUBARU-Cup» genannt wird. Auf die Fragen, warum viele Schützen am Cup teilnehmen, nannten einige wegen dem Hauptpreis «SUBARU-Auto». Andere Teilnehmer nannten den sportlichen Reiz als Hauptgrund, weil es einfach Spass mache, sich mit Gleichgesinnten zu messen. Zudem sei man «Mit nur 5 Franken dabei!». Deshalb empfehlen sie jedem Verein, dass der «LZ-Cup» in ihr Jahresprogramm aufgenommen werde.
Highligt
Der Jubiläums-Gabentempel betrug ausnahmsweise ein Gesamtwert von CHF 72’886.00!
Bevor das SUBARU-Auto verlost wurde, gab es noch ein weiterer zusätzlicher Preis zu verlosen. Ein Sturmgewehr 90 gespendet von «Blum besser treffen». Die Glücksfee spielte das neue Vorstandsmitglied des Schweizer Schiesssportverbandes (SSV) die Glarnerin Pia Freitag (Mitlödi). Die glückliche Gewinnerin ist die Schaffhauser Pistolenschützin: Veronica Klauser, Hauptstrasse 48, 8232 Merishausen.
Der LZ-Cup wurde vor 30 Jahren (1997 fand der 1. Final statt) als Breitensportanlass ins Leben gerufen und hat die Zielsetzung, Infrastrukturen für den Schiesssport zu unterstützen. Deshalb diente bereits zum 30. Mal als «Lockvogel» der Hauptpreis, ein von SUBARU Schweiz gestifteter Personenwagen (Wert CHF 38’850), welcher nicht die beste Schützin oder Schütze gewinnt, sondern unter den eingesandten Standblättern verlost wird. Für die Ziehung der Gewinnerin oder des Gewinners aus den Standblättern, erfolgte im Beisein des SUBARU-PR Managers Peter Bucher. Ein Nationalkadermitglied spielte die «Glücksfee». Mit verdeckten Augen zog sie aus der Glasbox das Autostandblatt für den Berner Hans Hübscher, Hünigengasse 2, 3237 Brüttelen. Der glückliche Gewinner war als Finalteilnehmer anwesend.
Schützinnen oder Schützen, welche an einem SUBARU-Kauf interessiert sind, wenden sich an die nächste SUBARU Garage. Diese klärt die Konditionen ab.
Alle Ranglisten können unter der HP www.schuetzen-göenner.ch (LZ-Cup) abgerufen werden.
hb











Toutes nos félicitations
Bhaltis-Gewinner 2026
Palmarès de la LZ-CUP

Der Schiesssport feierte ein besonderes Jubiläum: In der Regionalen Schiessanlage (RSA) Buchs ging der 30. LZ-CUP Final über die Bühne. Ein gelungener Anlass für Gross und Klein.
Schon in den frühen Morgenstunden wurde in der Regionalen Schiessanlage Buchs beim 1. Finaldurchgang scharf geschossen. Während sich der Morgentau auflöste, kämpften 374 Schützinnen und Schützen um den Titel in vier Gewehrkategorien und zwei Pistolenkategorien. Normalerweise wären es 324 Finalisten gewesen, doch zum 30-Jahr-Jubiläum durften in diesem Jahr gleich 50 Startberechtigte mehr zum grossen Endspurt antreten. Die erste Ablösung der Gewehrschützen hatte aufgrund des Morgentaus respektive Morgennebels sicherheitshalber fünf Minuten mehr Zeit erhalten und trotz einer kleinen Panne mit den Scheiben lief im Anschluss alles hervorragend, resümiert Projektleiter Urban Hüppi.
Im Gespräch mit Teilnehmenden zeigte sich rasch, was die Faszination dieses Wettkampfs ausmacht und warum der Anlass scherzhaft auch als «Subaru-Cup» bekannt ist. Auf die Frage, warum so viele Schützen am Cup teilnehmen, brachte es ein Schütze direkt auf den Punkt: Er ist wegen des Subaru dabei. Zwei andere Teilnehmer nannten den sportlichen Reiz als Hauptgrund: Es mache einfach Spass, sich mit anderen zu messen, und das Ganze für einen Einsatz von gerade einmal 5 Franken.
In den drei Gewehr-Kategorien lieferten sich die Schützinnen und Schützen einen spannenden Wettkampf um die Spitzenplätze, wobei es häufig um wenige Punkte ging. In der Kategorie A setzte sich Michael Schweizer aus Brunnadern mit 1424 Punkten an die Spitze. Auf Rang zwei folgte Giusep Cadruvi aus Laax GR mit 1416 Punkten, Rang drei belegte Sven Siegenthaler aus Affeltrangen mit 1411 Punkten. In der Kategorie D ging der Sieg an Miguel Noah Sgier aus Domat/Ems. Mit 1354 Punkten verwies er Max Davatz aus Valzeina mit 1352 Punkten auf den zweiten Platz. Andreas Nideröst aus Rickenbach SZ komplettierte das Podest mit 1351 Punkten. In Kategorie E triumphierte Hans Schumacher aus Brugg AG mit 1357 Punkten. Christof Carigiet aus Embrach und Dylan Schmutz aus Gurmels lieferten sich dahinter ein enges Duell: Beide erzielten 1354 Punkte, womit Carigiet Rang zwei und Schmutz Rang drei belegte.
Auch bei den Pistolendisziplinen wurde es teilweise knapp. Im Feld A setzte sich Philipp Wild mit 1388 Punkten durch. Florian Plattner belegte mit 1362 Punkten Rang zwei, gefolgt von Martin Andy Vera mit 1348 Punkten. Im Feld B fiel die Entscheidung besonders knapp aus: Reto Heeb und Martin Andy Vera erreichten beide 1308 Punkte. Heeb klassierte sich auf dem ersten Platz, Vera auf Rang zwei. Hansruedi Götti folgte mit 1299 Punkten auf dem dritten Platz.
In der Kategorie G50 trennen die drei Erstplatzierten ebenfalls nur wenige Punkte. Heinz von Arx gewann mit 1416 Punkten, gefolgt von Bettina Bereuter mit 1415 Punkten. Daniel Grün erreichte mit 1414 Punkten den dritten Rang.
Für einen besonderen Höhepunkt sorgte zudem der Gabentempel. Urban Hüppi hatte sich zum Ziel gesetzt, den ursprünglichen Wert von 42’000 Franken zu verdoppeln. Dieses Ziel wurde nur knapp verfehlt. «Ich wollte den Gabentempel im Wert von 42’000 Franken verdoppeln und wir haben es fast geschafft», sagt Hüppi. Der Gabentempel weist inzwischen einen Gesamtwert von über 76’000 Franken auf.
Für besondere Begeisterung sorgten neben den sportlichen Ehrungen die traditionellen Verlosungen: Neben einem extra für das Jubiläum bereitgestellten Sturmgewehr 90 von «Blum besser treffen» war die Auslosung des Subaru den absoluten Höhepunkt, bevor der Tag im gemütlichen Beisammensein der Schützenfamilie ausklang. (Chantal Gisler)
FINAL 2025
LZ-Cup: Neue Sieger auf dem Podest
Auf der Regionalschiessanlage in Buchs AG gelangte der 29. LZ-Cup Final Gewehr 300 m, 50 m und Pistole 50 m zur Austragung.
MitPhilipp Bieli (Gewehr 300m D), Christoph Carigiet (Gewehr E), Pavelino Langenegger (Gewehr 300m A), Anton Küchler (Gewehr 50m) und Philipp Wild (Pistole 50m B) heissen die neuen Sieger. Florian Plattner (Pistole 50m A) gewann zum vierten Mal den P50 Feld A Final.
Bei guten Schiessbedingungen musste am Vormittag in den 1. Finaldurchgängen bereits gute Resultate erzielt werden, um am Nachmittag in den 2. Finaldurchgang der 6 Kategorien vorzustossen zu können. Wie erwartet verliefen die Finals in allen Kategorien mit je 15 Finalschüssen und 45 Sekunden Zeit pro Schuss recht spannend.
Die P50 Pistole B (OP/Sport-P) eröffnete am Nachmittag den 2. Finaldurchgang. Am besten startete Benjamin Röthlisberger (Signau) mit guten Werten von 99, 97, 97. In der zweiten Hälfte spielten die Nerven eine entscheidende Rolle. Die besten hatte Philipp Wild (Lausen), mit 1351 P. vor Simon Maurer (Lyssach), mit 1306 P. Um den 3. und 4. Rang war ein Stechschuss nötig, diesen gewann Reto Heeb (Rüthi) mit 90 gegen Benjamin Burri (Wattwil) mit 74 P.
Der Final um den Sieg G300 Feld D (Stgw 57-03) war hart umkämpft. Der Luzerner André Bucher (Dagmersellen) begann blendend mit 98, 100, 100 in den Finalschüssen 5 bis 7 und war bis zur Halbzeit vorne mit dabei, rutschte in der zweiten Hälfte etwas ab, konnte aber den 2. Rang mit 1371 P. noch verteidigen. Der frühere LZ-Cup Sieger der Bündner Miguel Noah Sgier (Domat/Ems) und der Zürcher Christof Carigiet (Embrach) mussten sich mit 1358 und 1350 P. und den Rängen 3 und 4 zufriedengeben.
Mit der P50 Freipistole wurde mit etwas verhaltenen Werten gestartet. Doch die Steigerung führte schlussendlich um den Sieg zwischen dem 1. und 2. Rang zu einer doch recht knappen Entscheidung. Es gewann zum 4. Mal der Baselbieter Florian Plattner (Lausen) mit 1391 vor seinem Vereinskollegen Philipp Wild mit 1386 P. Den 3. Rang eroberte sich der letztjährige Sieger der Rheintaler Reto Heeb (Rüthi) mit 1341 P.
Im Feld E (Stgw 90) schlug die Stunde erstmals für Allrounder Christof Carigiet (Embrach), nach einem hart umkämpften Finaldurchgang mit 1378. Der 1. Finalschuss mit 75 P. war für Carigiet ein wichtiger Weckruf. Er liess darauf 13 Zehner (91 bis 98) folgen. Im 2. Rang klassierte sich Marcel Sommer (Huttwil), der mit einem 100er ausschoss und mit 1373 bis auf 5 P. noch zu Carigiet aufschloss. Auf dem 3. Rang konnte sich der Berner Oberländer Reto Boss (Schwanden b Sigriswil) mit 1367 P. klassieren. Der Eidg. Schützenkönig von 2021 in Luzern, der Bündner Norbert Caviezel musste mit 1342 und dem 4. Rang Vorlieb nehmen.
Mit dem Gewehr 50m zeigte Toni Küchler (Sachseln) der Konkurrenz, dass auch ein Ex- Pistole internationaler mit dem Gewehr trifft. Von Start bis Ziel schoss Toni hohe Werte, zeigte keine Schwäche, totalisierte 1412 und gewann knapp vor Hans Hübscher (Brüttelen) mit 1409 P. Die letztjährige Siegerin Bettina Bereuter-Bucher klassierte sich mit 1401 auf Rang 3, hauchdünn vor Reto Nideröst (Rickenbach SZ) mit 1400 P.
Den Abschluss des 29. LZ-Cup Finals machte die Königsdisziplin Kategorie Sport Feld A (Standard- und Freigewehr). Pavelino Langenegger (Zäziwil) brachte das Kunststück fertig in den 15 kommandierten Finalschüssen 15 Zehner (91 – 98) zu schiessen und ein «Start – Zielsieg» mit 1426 zu realisieren. Auch Roger Lenherr (Gams) stand dem Sieger nur wenig nach, erzielte zwei 100er und mit 1418 klassierte er sich auf Rang 2. Auch der 3. und 4. Rang war hart umkämpft. Den 3. Rang belegte Andreas Schweizer (Brunnadern) mit 1410 vor Sven Siegenthaler (Affeltrangen) mit 1409 P.
Wieso verpassen (zu) viele Vereine ihre Chance?
Urban Hüppi seit 2017 für den LZ-Cup im Vorstand der GöV verantwortlich, stellte bei der Begrüssung der zahlreich erschienenen Ehrengäste des 100er-Clubs fest: «Schade, dass der Slogan «Mit 5 Franken bist Du dabei», in etlichen Vereinen immer noch nicht richtig angekommen ist». Wer am Traditionsanlass des Jahres nicht mitmacht, der verpasst nicht nur die Chance sich für den Finaltag zu qualifizieren, denn der Finaltag ist etwas ganz Besonderes.
Die Mitglieder des Nationalkaders haben die Aufgabe in der Organisation als Helferinnen und Helfer mitzuwirken und den Kontakt der wichtigen Breitensportbasis im Schiesswesen aufrechtzuerhalten. Dieses Jahr betrug der gebotenen Gabentempel gegen CHF 44’000.
Highligt des Tages
Der LZ-Cup wurde vor 28 Jahren (1997 fand der 1. Final statt) als Breitensportanlass ins Leben gerufen und hat die Zielsetzung, Infrastrukturen für den Schiesssport zu unterstützen. Deshalb diente zum 29. Mal als «Lockvogel» der Hauptpreis, ein von SUBARU Schweiz gestifteter Personenwagen (Wert CHF 38’850), welcher nicht die beste Schützin oder Schütze gewinnt, sondern unter den eingesandten Standblättern verlost wird. Für die Ziehung der Gewinnerin oder des Gewinners aus den 10’730 Standblättern, erfolgte im Beisein des SUBARU-PR Managers Peter Bucher. Yvonne Arnold (Bürglen), welche im RLZ-Zentralschweiz trainiert, spielte die «Glücksfee». Mit verdeckten Augen zog sie aus der Glasbox das Autostandblatt für den Bündner Christian Studer (Castrisch) der Finallist, glücklicher Gewiner und anwesend war.
Schützinnen oder Schützen, welche an einem SUBARU-Kauf interessiert sind, wenden sich an die nächste SUBARU Garage. Diese klärt die Konditionen ab.
Alle Ranglisten können unter der HP www.schuetzen-göenner.ch (LZ-Cup) abgerufen werden.
hb
Bericht Übergabe vom Personenwagen SUBARU































































FINAL 2024
Reto Heer doppelter Sieger
Hansjürg Zwahlen (Gewehr 300m D), Miguel Noah Sgier (Gewehr E), Josef Müller (Gewehr 300m A), Bettina Bereuter (Gewehr 50m) und Reto Heeb (Pistole 50m A+B) sind die Sieger beim Final des LZ-Cups in Buchs AG.
Eigentlich sollte der LZ-Cup in allen Vereinen noch mehr geschossen werden, denn wer am Traditionsanlass der Gönnervereinigung der Schützen-Nationalmannschaften nicht mitmacht, der verpasst nicht nur die Chance, einen Subaru zu gewinnen, der verpasst auch die Chance, sich für den Finaltag zu qualifizieren. Der Finaltag ist nämlich etwas ganz Besonders. Die Finalteilnehmer werden von speziellen Helferinnen und Helfern betreut, den Mitgliedern der SSV-Kader. Diese standen nicht im Schiesseinsatz, sondern hatten ihre Aufgabe zu erledigen, sahen dabei aber auch spannender Sport in der Anlage «Lostorf» Buchs AG. Bereits am Vormittag des Finaltages lieferten Schützinnen und Schützen Topergebnisse ab. Diese brauchte es, um überhaupt in die Entscheidungsdurchgänge der sechs Kategorien zu kommen. Einige Erfolgsgewohnte blieben da schon auf der Strecke.
Wie gewohnt verliefen die Finals in allen Kategorien packend, mit beinahe ständig wechselnden Spitzenreitern. Pistole A begann das ganze Finalfeld mit Supertreffern. In der zweiten Hälfte spielten dann die Nerven eine entscheidende Rolle, die besten hatte Reto Heeb vor Florian Plattner und Marcus König. Auch den Sieg Pistole B holte sich Reto Heeb.
Im Vorjahr war Miguel Sgier gleich Doppelsieger geworden. Diesmal musste er sich mit einem Sieg begnügen. Im Feld E siegte er nach einem hart umkämpften Finaldurchgang knapp vor Hermann Jemmi und Jean-Marc Cottier. Auch wenn es am Schluss deutlich aussah, auch der Final im Feld A war heiss umkämpft. Da begann zum Beispiel Sandra Berchem blendend, war bis Halbzeit vorne dabei, rutschte dann noch vom Podest. Bei Willi Gäumann wars umgekehrt. Er startete etwas verhalten, drehte dann auf und verbesserte sich auf Rang zwei. Jöggu Baumberger lag einige Male in Front, am Schluss musste er sich mit Rang drei abfinden. Den Sieg holte sich Hansjürg Zwahlen mit der ausgeglichendsten Leistung. In der Kategorie A (Standardgewehr/Karabiner) sah René Rufener lange wie der Sieger aus, baute dann leicht ab. Überholt wurde er von Aldrian Klossner, René Lüthi und Sieger Josef Müller.
Gewehr 50m lieferte Bettina Bereuter von Beginn weg gute Werte und zeigte nie eine Schwäche. So kam sie zum sicheren Sieg vor Erich Steiner und Toni Küchler.
(Max Flückiger)






























